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Geld Foto: Pixabay
Die SPD-Fraktion möchte in einem Modellprojekt die ansässigen Unternehmen im Rostocker Nordosten stärken. Dazu soll ein Internetportal entstehen, auf welchem sämtliche Unternehmen, Dienstleister und Einrichtungen in den Stadtgebieten aufgeführt sind.

Das Einkaufen in Geschäften, die im eigenen Stadtteil angesiedelt sind, ist nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Jedoch zeigt sich, dass oftmals gar nicht bekannt ist, wie groß und vielfältig das Angebot an Dienstleistungen und Geschäften in der unmittelbaren Nachbarschaft tatsächlich ist. Die SPD-Fraktion möchte dies ändern. Hierzu erklärt die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Anke Knitter (SPD), die auch gleichzeitig Ortsbeiratsvorsitzende von Toitenwinkel ist: „Viele Menschen möchte gerne im eigenen Stadtteil einkaufen, wissen jedoch nicht immer, welche Unternehmen überhaupt ansässig sind und welche Produkte und Dienstleistungen angeboten werden. Deshalb schlagen wir vor, dass für die Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf und die Gemeindeteile des Rostocker Nordostens eine gemeinsame Internetseite entsteht. Ähnlich wie bei der Seite www.hannovernordost.de schlagen wir vor, dass für diese Stadtteile sämtliche Geschäfte, Dienstleister. Freizeitangebote, Gastronomieeinrichtungen, sowie öffentliche und soziale Einrichtungen aufgeführt werden. Ebenso wäre es denkbar, über eine solche Seite einen Onlineshop für kleine Unternehmen einzurichten, die selbst nicht dazu in der Lage sind, eine entsprechende Seite einzurichten. Eine zentrale Homepage würde umfassend sichtbar machen, wie breit das Angebot von Geschäften und Dienstleistungen vor Ort eigentlich ist und könnte viele Menschen dazu animieren, die Unternehmen in der eigenen Nachbarschaft zu stärken.“

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Thoralf Sens, ergänzt: „Die Innenstadt wird von vielen Tourist*innen und Rostocker*innen für Einkäufe genutzt, doch die kleinen und mittleren Unternehmen in den anderen Stadtteilen dürfen wir nicht vernachlässigen. Einrichtungen wie die IHK, die RGS, Rostock Business und die Rostocker Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sollten nach unserer Meinung in die Planungen bei diesem Projekt maßgeblich eingebunden werden und Verantwortung tragen. Zur Verstetigung des Projekts wäre außerdem eine Vereinsgründung der dort ansässigen Unternehmen erstrebenswert. Für 18 Monate wollen wir das Projekt laufen lassen und danach evaluieren, wie stark das Portal angenommen wurde. Bei einer breiten Resonanz halten wir ein vergleichbares Vorgehen für den Rostocker Nordwesten für ebenfalls erstrebenswert.“

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