Nach intensiver Arbeit wurde gestern das Erinnerungskonzept Rostocks beschlossen. Unser SPD-Bürgerschaftsmitglied, Steffi Manske, hat in der AG Gedenken lange an dem Konzept mitgearbeitet und erklärt hierzu: "Die rund 80 Seiten sind kein historischer Abriss von Rostocks Geschichte. Vielmehr geht es um die Art und Weise des Gedenkens und welche Personen und Ereignisse im Mittelpunkt stehen sollen. Von Rostocks Ursprüngen, über das Mittelalter und das Kaisserreich bis hin zur jüngeren Geschichte, gibt es viele Episoden in der über 800-jährigen Geschichte, die in dem Konzept ihren Platz gefunden haben. Selbstverständlich haben die Ereignisse der Judenverfolgung und die Ausschreitungen in Lichtenhagen, sowie der Mord an Mehmet Turgut auch Einzug in der Erinnerungskonzept gefunden. Neben der Mahnung an die dunklen Kapitel der Geschichte wird es zukünftig natürlich auch darum gehen, die Leistungen vieler Persönlichkeiten zu würdigen und noch sichtbarer zu machen. Wir sind zuversichtlich, dass das Konzept nicht nur ein Stück Papier bleibt, sondern das Erinnern in Rostock in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird."