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Neue Eis- und Schwimmhalle im Nordwesten bauen

In der vergangenen Woche musste die Eishalle Rostock kurzfristig schließen. Es bestand die Gefahr, dass Ammoniak aus der Kühlanlage austreten könnte. Die Stadtverwaltung und der KOE sind derzeit bemüht eine entsprechende Lösung zu finden, um im besten Fall Ende Oktober die Eishalle wieder öffnen zu können. Für die Fraktion der SPD zeigt dieser Vorfall, dass der Neubau einer Eishalle, in Kombination mit einer Schwimmhalle dringend erforderlich ist. Hierzu erklärt Barbara Cornelius, Mitglied im Ausschuss für Schule, Hochschule und Sport: „Die Eissport erfreut sich in Rostock großer Beliebtheit. Angefangen bei den Shorttrack-Läufern bis hin zu den Piranhas nutzen viele Rostockerinnen und Rostocker wöchentlich die Eishalle. Die Schließung der Eishalle, insbesondere so kurzfristig, ist für alle Beteiligten schwer zu verkraften. Als SPD-Fraktion fordern wir schon lange, dass ein Neubau der Eishalle konsequent angegangen wird. Dadurch können sowohl die Amateure, als auch die Profis ihren Trainingsbetrieb langfristig planen. Allen ist klar, dass die Eishalle in diesem Zustand nicht mehr lange offen bleiben kann.“

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Steffen Wandschneider-Kastell ergänzt: „Den Neubau einer Eishalle wollen wir mit dem Bau einer Schwimmhalle kombinieren. Unterschiedliche Modelle haben bereits belegt, dass durch eine Kombination der beiden Einrichtungen viel Energie gespart werden kann. Als Standort für einen solchen Neubau favorisieren wir ganz klar den Rostocker Nordwesten. Gerade unter dem Gesichtspunkt der Segregation ist es wichtig, hier ein breites und gutes Angebot an sportlichen Aktivitäten zu bieten. Von der Stadt erwarten wir, dass die Planungen für einen Neubau konkretisiert werden und die Stadt mit dem Land in Verhandlungen über mögliche Fördermittel tritt. Eine Verschiebung um mehrere Jahre ist für uns nicht hinnehmbar.“